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Paranoid

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Erstellung eines gezeichneten Storyboards Nach einer Kurzgeschichte von Stephen King


Paranoid?

Ich kann nicht mehr vor die Tür gehen, dort lauert ein Mann im Regenmantel der eine Zigarette
raucht. Er weiß, wann ich sterbe, deshalb schreibe ich ihn in mein Tagebuch.
Blutrot im Schein der Neonreklame von der Bar nebenan liegt es auf dem Bett und wenn ich dann
von der Bildfläche verschwinde, wird es abgeschickt und jeder wird wissen, dass der CIA in der
Stadt ist.
Alles ist vorbereitet. Ich bin bereit
Ich kann ihn von hier oben sehen, das Glühen der Zigarette ist deutlich oberhalb seines Trenchcoat-
Kragens zu erkennen.
Viele Männer haben sich in Hinterzimmer über mich unterhalten.
Wenn das Telefon klingelt höre ich nur totes Atmen.
In der Bar gegenüber hat ein schallgedämpfter Revolver seinen Besitzer gewechselt.
Auf jeder Kugel steht mein Name. Er ist in Akten gespeichert.
Über meine Mutter wurde ermittelt… Gott sei dank ist sie schon tot.
Sie haben Handschriftenmuster.
Mein Bruder ist bei ihnen, sagte ich das schon?
Er bittet mich ständig Formulare auszufüllen.
Das steht alles in meinem Tagebuch.
An der Bußhaltestelle stehen dunkle Männer mit schwarzen Regenmänteln und tun so, als würden sie
auf die Uhr sehen, aber es regnet nicht.Einige sind vom FBI bezahlte Studenten. Ich habe sie
zum Narren gehalten und stieg an der 3ten und Main aus dem Bus aus, wo ein Mann mich über die
Zeitung hinweg beobachtete.
Im Zimmer über mir sendet eine alte Frau elektrische Strahlen durch meine Stromkabel und jetzt
schreibe ich im dunklen Licht der Bar-Reklame.
„Ich sage ihnen, Ich weiß bescheid.“
Sie schickten mir eine gefleckte Katze mit Abhörmikrophon… Ich habe sie im Waschbecken ersäuft.
Ich sehe auch nicht mehr in den Briefkasten, denn die Briefe sind Bomben.
„Verschwindet! Verdammt! Ich kenne wichtige Leute! SEHR wichtige Leute“
In Restaurants haben Wände Ohren.
Die Kellnerin bringt mir Salz, doch ich erkenne Arsen, wenn es vor mich hingestellt wird.
Und der scharfe Senf soll den Bittermandelgeschmack verbergen.
Letzte Nacht kroch ein dunkler Mann ohne Gesicht durch die Abwasserrohre in meine Toilettenschüssel
und hörte meine Telefongespräche mit.
„Ich sage ihnen, Mann, ich HÖRE das!“
Ich sah seine schmutzigen Fingerabdrücke auf dem Boden.
Ich gehe nun nicht mehr ans Telefon, hatte ich das schon erwähnt?
Ich lege mich in Eis- hab ich Ihnen das gesagt?
Ihre Infrarotsucher können es nicht durchdringen.
„Ihr denkt vielleicht ihr habt mich, aber ich könnte euch jeden Augenblick vernichten.
Jeden Augenblick!
Jeden Augenblick!“
Möchtest du etwas Kaffe, Liebste Mutter?
Habe ich dir schon gesagt, dass ich nicht mehr hinausgehen kann?
Vor der Tür lauert ein Mann.